Neues Regierungsprogramm trägt klare Handschrift des Wirtschaftsbundes

Das neue Regierungsprogramm kann sich sehen lassen und beinhaltet wichtige Projekte für unseren Standort! Es trägt klar die Handschrift des Wirtschaftsbundes, so wurden zentrale Ideen und Forderungen aufgegriffen.

Mit dem Regierungsprogramm wird der eingeschlagene Weg der Entlastung fortgesetzt. Angesichts einer schwächelnden Konjunktur ein starkes Signal für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Sowohl EPUs und KMUs, wie auch Leitbetriebe profitieren von den geplanten Entlastungen und Maßnahmen:

Steuerentlastung

  • Reduktion der ersten, zweiten und dritten Stufe des Einkommensteuertarifs: von 25% auf 20%, 35% auf 30% und 42% auf 40%
  • Ausweitung Gewinnfreibetrag: Investitionserfordernis erst ab einem Gewinn von 100.000 Euro
  • KÖSt-Entlastung auf 21% – Abschaffung der Mindestkörperschaftsteuer prüfen, um besonders KMUs zu entlasten

Entlastung für Selbstständige und KMUs

  • Senkung des GmbH-Mindeststammkapitals auf 10.000 Euro
  • Leichtere Absetzbarkeit von Arbeitszimmern
  • Erhöhung der Freigrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auf 1.000 Euro, mit Ziel einer weiteren Erhöhung auf 1.500 Euro für GWG mit besonderer Energieeffizienzklasse

Fachkräftebedarf sichern

  • Meister- und Befähigungsprüfungen durch ein Bonus-/Prämiensystem unterstützen
  • Berufsbildung aufwerten und das Berufsausbildungsgesetz modernisieren (u.a. duale Ausbildung attraktivieren und Lehrberufe modernisieren)
  • Rot-Weiß-Rot-Karte (RWR-Karte) reformieren

Entbürokratisierung und Modernisierung der Verwaltung

  • „Beraten vor strafen“ umsetzen
  • Once-Only-Prinzip für Unternehmen umsetzen, um Datenmeldungen zwischen Unternehmen und Verwaltung zu verringern
  • Gold-Plating reduzieren: Nationale Verschärfungen über EU-Vorgaben, die keine sachliche Rechtfertigung haben, gilt es zu vermeiden bzw. zu reduzieren
  • Reform des Kumulationsprinzips im Verwaltungsstrafrecht

Grundlagen für eine Wirtschaft 4.0 schaffen

  • KMU-Digital ausbauen: Digitalisierungsoffensive für KMUs in allen Bundesländern
  • Aufbau eines nationalen staatlich kofinanzierten Technologie-, Innovations- und Wachstums-Fonds

Tourismus

  • Umsetzung „Plan T – Masterplan für Tourismus“: Leitplanken für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Österreich
  • Beherbergung: Abschreibungszeiträume an tatsächliche Nutzungsdauern anpassen
  • Prüfung der Senkung von Lohnnebenkosten, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen
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