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Viele Bereiche des Handels sind aktuell von der Krise unmittelbar ganz stark betroffen und gerade jetzt hat sich erwiesen, dass es für Handelsbetriebe vorteilhaft ist, den Online-Bereich als zweites Standbein zu nutzen. Leider haben viele stationäre Händler derzeit noch keinen Onlineshop und verfügen meist nur über eine Homepage. Die WKOÖ hat sich gemeinsam mit der Sparte Handel überlegt, wie man jene bestmöglich und schnell unterstützen kann und sich entschlossen, diesen Händlern eine Plattform zu bieten, wo sie einfach, schnell und besonders günstig ihr Angebot an die Kunden bringen können. Mit dem Tool ,Mein-Handel.at‘ wird der Einstieg ermöglicht.

Mein-Handel.at ist als Erstversion eine einfache Lösung, um Produkte online verkaufen zu können, später sind weitere Entwicklungsschritte geplant. Unter seinem eigenen Logo kann der jeweilige Händler unbegrenzt seine Produkte in einzelnen Kategorien platzieren. Unter Mein-Handel.at können sich die Händler ab sofort anmelden. Innerhalb 24 Stunden ist der Shop dann auch online. Die Einrichtung des Shops kostet 150 Euro und die monatliche Gebühr beträgt 15 Euro.

Aufgrund häufig auftretender Fehler möchten wir Antragsteller auf Folgendes hinweisen:
 
Lassen Sie sich Zeit beim Ausfüllen des Antrags und lesen Sie bitte die Förder-FAQ vor einer Anfrage und vor der Einreichung des Antrags durch.
Fehler bei der Eingabe der Daten sind nachträglich nur schwer oder teilweise nicht mehr korrigierbar.
 
Gefördert wird die Person, nicht das Unternehmen. Verwenden Sie daher bitte für die Förderung Ihren persönlichen Steuerbescheid mit Ihrer persönlichen Steuernummer und geben Sie Ihren persönlichen IBAN an.
 
Sie können sich auf das Online Förderverfahren verlassen. Über 100.000 ausbezahlte Anträge österreichweit sind Beleg dafür.
 
Stellen Sie keinen neuen Antrag, wenn Sie noch kein Geld erhalten haben. Im System sind alle Förderanträge gespeichert. Kompliziertere Fälle, zB aufgrund mehrfacher Anträge, dauern leider länger, werden aber auch zuverlässig erledigt.
 
Nach Auszahlung der Förderung ist eine Änderung der Förderhöhe nicht mehr möglich.

Ab 14. April können kleine Geschäftslokale für den Verkauf von Waren und Handwerksbetriebe wieder unter den folgenden Bedingungen öffnen:

  • Max. 400m² Verkaufsfläche
  • Nur 1 Kunde pro 20 m²
  • Sicherstellen der maximalen Kapazität durch Einlasskontrolle
  • Kunden und Mitarbeiter müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Regelmäßiges Desinfizieren muss sichergestellt werden

Bau- und Gartenmärkte können auch bereits ab 14. April aufsperren unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche – die weiteren Auflagen gelten selbstverständlich auch in diesem Bereich.

Die 400 m² Grenze gilt für die gesamte Fläche von Einkaufszentren. Ab 1. Mai können alle Geschäfte für den Verkauf von Waren sowie Friseure unter strengen Auflagen öffnen. Alle anderen Dienstleistungsbereiche inkl. Hotels und Gastronomie werden bis Ende April evaluiert mit dem Ziel ab Mitte Mai eine stufenweise Öffnung zu ermöglichen

Der  Fahrplan der Regierung sieht vor, dass ab 1. Mai sämtliche österreichische Geschäfte sowie die Einkaufszentren und auch die Friseure wieder öffnen können. Ab Mitte Mai sollen dann stufenweise auch die Gastronomie- und Hotelbetriebe wieder laufen dürfen. Die genaue Zeitleiste zu diesem Stufenplan wird Ende April bekannt gegeben. Wermutstropfen: noch bis Ende Juni verboten bleiben aus aktueller Sicht alle Veranstaltungen und Events.

Auch während der aktuellen Situation sind die Gebäudereiniger für Sie da.

Da Berufsgebäude zur Zeit von Teilschließungen bis hin zur kompletten Gebäudeschließung betroffen sind  können neu beschichtete Böden, gereinigte Textilböden optimal trocknen. Die Glasreinigung ist ebenfalls in nicht genutzten Büros unproblematisch.

In der Unterhaltsreinigung wäre es im Hinblick auf Hygiene der richtige Augenblick, Büroräume vor der hoffentlich baldigen Nutzung reinigungstechnisch optimal vorzubereiten. Das gut geschulte Personal der Gebäudereiniger kann jederzeit aus der Kurzarbeit geholt, die Zwischenreinigung (kleine Grundreinigung) durchgeführt werden.

Mit Erlass des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) vom 31.03.2020 wurden zusätzliche Hygieneregeln für Supermärkte und Drogerien/Drogeriemärkte festgelegt. So sind den Kunden spätestens mit 6. April mechanische Schutzvorrichtungen („Mund-Nasen-Schutzmasken“) kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Als Anlagen übermitteln wir Ihnen dazu Informationen sowie ein Info-Plakat des BMSGPK zu Ihrer Verwendung, womit Kunden beim Eingang von Geschäften über den korrekten Umgang mit den MNS-Masken informiert werden können.
Mehr Infos …
Download Info-Plakat …

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Abholung von Speisen in der Gastronomie finden Sie ab sofort unter diesem Link. BITTE regelmäßig Informationen abrufen, da sich die Richtlinien seitens Ministerium laufend ändern können.

Damit das Osternest dennoch nicht leer von Geschenken bleibt, erweitern die Bezirksstellen der WKO Oberösterreich ihr erfolgreich initiiertes Lieferserviceregional-Portal jetzt mit Gutscheinen. Zu den zwischenzeitlich mehr als 3000 Lieferserviceangeboten in allen 18 oö. Bezirken ergänzen bereits rund 650 Gutscheine das Angebot auf www.lieferserviceregional.at.

Registrierungen dazu einfach per Mail an Ihre Bezirkssstelle!

Angehörige von Risikogruppen haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Dienstfreistellung samt Entgeltfortzahlung. Die Freistellung kann bis 30.04.2020 andauern (Verlängerung durch VO bis 31.12.2020 möglich). Arbeitnehmer in Bereichen der kritischen Infrastruktur haben keinen Anspruch.
  • Die Definition der Risikogruppe erfolgt durch eine vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz und vom Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend einzurichtende Expertengruppe.
  • Die Zuordnung des einzelnen Arbeitnehmers erfolgt durch den Krankenversicherungsträger.
  • Der behandelnde Arzt hat die Risikosituation eines Betroffenen zu beurteilen und gegebenenfalls ein Attest über dessen Zuordnung zur COVID-19-Risikogruppe auszustellen (COVID19-Risiko-Attest).
  • Durch Vorlage des COVID19-Risiko-Attests beim Arbeitgeber hat der Betroffene, Anspruch auf Freistellung und Fortzahlung des Entgelts, außer
    1. er kann seine Arbeitsleistung in der Wohnung erbringen (Homeoffice) oder
    2. die Bedingungen für die Arbeit in der Arbeitsstätte können durch geeignete Schutzmaßnahmen so gestaltet werden, dass eine Ansteckung mit COVID-19 mit größtmöglicher Sicherheit ausgeschlossen ist; dabei sind auch Maßnahmen für den Arbeitsweg mit einzubeziehen. Schutzmaßnahmen können Abstandhalten, Handhygiene, die Bereitstellung eines Einzelbüros, Vorgaben für die Nutzung von Liften und sonstigen betrieblichen Einrichtungen, die sichere Gestaltung des Arbeitswegs, etc. sein. Empfohlen wird bei der Festlegung dieser Schutzmaßnahmen die Expertise der Präventivfachkräfte heranzuziehen.
  • Im Falle einer Freistellung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe hat der Arbeitgeber Anspruch auf Erstattung des geleisteten Entgelts sowie der Dienstgeberanteile am Sozialversicherungsbeitrag, Arbeitslosenversicherungsbeitrag und sonstigen Beiträgen. Der Antrag auf Ersatz ist spätestens sechs Wochen nach dem Ende der Freistellung beim Krankenversicherungsträger einzubringen.

Lässt die Corona-Krise wieder mehr Arbeitsleistung zu, darf diese natürlich jederzeit geleistet und die Arbeitsstunden aufgestockt werden. Entscheidend ist, dass dem AMS bei der monatlichen Abrechnung korrekt bekannt geben wird, wieviel Arbeitsleistung und wieviel Ausfallsstunden pro Mitarbeiter angefallen ist – denn genau anhand dieser Fakten berechnet sich letztlich die Höhe der AMS-Beihilfe. Diese Angaben werden beim AMS auch überprüft.

Die Republik Österreich erhöht die Staatsgarantien zur Besicherung von Betriebsmittelkrediten von 80 auf 90 Prozent. Das macht es Hausbanken wesentlich leichter, den Betrieben unter die Arme zu greifen, damit sie ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

Ein gestaffeltes Zuschussmodell soll darüber hinaus jenen Unternehmen helfen, die durch die Krise maßgebliche Umsatzeinbrüche erlitten haben.
  • 40 – 60 Prozent Umsatz-Ausfall: 25 Prozent Ersatzleistung
  • 60 – 80 Prozent Umsatz-Ausfall: 50 Prozent Ersatzleistung
  • 80 – 100 Prozent Umsatz-Ausfall: 75 Prozent Ersatzleistung

Die Obergrenze der Hilfsgelder liegt bei drei Monatsumsätzen oder 120 Millionen Euro. Voraussetzungen sind (wie auch bei den Staatsgarantien), dass der Firmenstandort in Österreich ist und der Umsatzeinbruch aufgrund der Corona-Krise bei zumindest 40 Prozent liegt. Ebenso müssen die Unternehmen parallel dazu sämtliche zumutbaren Maßnahmen setzen, um die Arbeitsplätze zu erhalten.

Hier gehts zu den FAQ´s zum Corona Hilfsfonds

Speisen dürfen abgeholt werden, wenn:
  • Diese vorbestellt wurden
  • Nicht vor Ort konsumiert werden
  • Bei der Übergabe der auch sonst vorgeschriebene Mindestabstand von 1m eingehalten wird
Achtung: In einzelnen Bundesländern, Regionen oder Gemeinden kann – insbesondere aufgrund von Quarantänemaßnahmen – Abweichendes gelten.
Alle Infos finden Sie hier.
Jeder, der in den letzten Jahren von selbstständiger Arbeit gelebt hat, kann Geld beziehen. Das gilt auch für Jungunternehmer & Gründer, die nach dem 1.1.2020 gegründet haben. Insgesamt wird der Härtefonds auf 2 Milliarden Euro aufgestockt. Bis zu 6.000 Euro in drei Monaten können insgesamt ausgezahlt werden.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
  • Ober- und Untergrenze als Eintrittskriterium entfallen
  • Jungunternehmer, die seit 1.1.2020 angemeldet sind, werden ebenfalls aufgenommen
  • Mehrfachversicherte werden berücksichtigt, wenn sie eine selbstständige Tätigkeit ausüben

Weitere Infos finden Sie hier.

Der Corona-Hilfsfonds besteht aus zwei unterschiedlichen Maßnahmen für betroffene Unternehmen:
  • Garantie der Republik mit 90% Haftung für die Kreditsumme
  • Zuschuss von bis zu 75% für bestimmte Betriebskosten
Kreditgarantien und nicht rückzahlbare Zuschüsse sollen dabei helfen, Engpässe bei Liquiditäten zu überbrücken und Fixkosten zu ersetzen. Beides kann ab 8. April beantragt werden.
Mehr Infos finden Sie hier.

Die Verordnung des Finanzministeriums ermöglicht eine Verfahrensvereinfachung bei der elektronischen Einreichung von bestimmten Anträgen. Nach der Verordnung können diese bis 31. Mai 2020 vereinfacht per E-Mail an corona@bmf.gv.at eingereicht werden, obwohl Anträge per E-Mail sonst unzulässig wären. Die Regelung gilt rückwirkend per 15.03.2020.

 

Konkret soll dies für folgend Anträge möglich sein:

  • Anträge auf Herabsetzung der Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlungen
  • Anträge auf Abstandnahme von der Festsetzung von Nachforderungszinsen
  • Ansuchen um Stundung oder Ratenzahlung
  • Anträge auf Abstandnahme von der Festsetzung von Stundungszinsen
  • Antrag auf Herabsetzung oder Nichtfestsetzung von Säumniszuschlägen
  • Anträge auf Zulassung eines Sondervergällungsmittels gemäß § 17 Abs. 6 AlkStG
  • Anträge auf Zulassung bzw. Änderung eines Freischeines für Alkohol gemäß § 11 AlkStG
  • Anträge auf Änderung oder Ergänzung von Bewilligungen von Alkohollagern gemäß § 32 AlkStG

Achtung: Das Original des Antrages ist vor Einreichung zu unterschreiben und sieben Jahre zu Beweiszwecken aufzubewahren.

  • Seit kurzem steht die neue Kurzarbeits-Richtlinie und ein neues AMS-Beihilfen-Antragsformular online zur Verfügung.
    » Zum Formular
  • Seit Freitag steht auch die neue „Kurzarbeits-Sozialpartner-Vereinbarung“ & Handlungsanleitung zur Verfügung.
    » Mehr Infos
    » Aktuelles Factsheet zur Kurzarbeit

WICHTIG – Umgang mit alten Formularen

Es wurde mit dem AMS vereinbart, dass die alten noch im Umlauf befindlichen und bereits gestellten Anträge vom AMS akzeptiert werden, auch wenn bei der tatsächlichen Abrechnung der Firmen nunmehr auch Lehrlinge oder ASVG-Geschäftsführer oder Personen im Krankenstand mitberücksichtigt werden. Das AMS wird in diesem Fall so abrechnen, als ob gleich beim Erstantrag die entsprechenden Dokumente verwendet worden wären. Firmen die einen KuA-Antrag mit einem Formular vor dem Stichtag 19.3.2020 (Version Kurzarbeit ALT) gestellt haben, erhalten vom AMS einen „schriftlichen Nachbesserungsauftrag“.

  • Mit neue Kriterien startet die Phase 2 des Härtefallfonds. Auch Unternehmer, die im Monat mehr als 5.000 Euro brutto verdient haben, werden laut dem Finanzministerium in der zweiten Auszahlungsphase anspruchsberechtigt. Bisher galten besser verdienende Selbstständige nicht als „Härtefälle“ und waren vom Bezug aus dem 1 Mrd. Euro schweren Härtefallfonds ausgeschlossen.
  • Ebenfalls entfallen soll die Untergrenze von rund 5.500 Euro (jährliche Geringfügigkeitsgrenze). Allerdings müsse zum Nachweis einer tatsächlichen Selbständigkeit eine SV-Anmeldung erfolgt sein und im letztverfügbaren Steuerbescheid bzw. im Durchschnitt der letzten drei verfügbaren Steuerbescheide müssen Einkünfte aus Selbstständigkeit deklariert sein.
  • Auch Jungunternehmer mit einer SV-Anmeldung zwischen dem 1. Jänner 2020 und dem 15. März 2020 werden neu als Anspruchsberechtigte in die Kriterien aufgenommen. Bisher musste die Gewerbeberechtigung bis 31. Dezember 2019 eingetragen worden sein.

Die Regierung reagiert damit auf unsere Anregungen, denn alle die Hilfe brauchen, müssen auch Hilfe bekommen.

Kritierien müssen erweitert werden! Allein in Oberösterreich wurden bis Sonntag mittag 7623 Anträge eingereicht. Bereits zur Auszahlung freigegeben wurden 6451 Anträge. Doris Hummer fordert ein Nachjustieren, denn wer erst in diesem Jahr gegründet hat, fällt derzeit aus den Anspruchsberechtigten heraus. Gründer sollten inkludiert werden, ebenso wie kleine Firmen, die niedrige oder keinen Gewinne gemacht haben. Sie weist darauf hin, dass die Gewinngrenze von 5527 Euro als Mindestvorgabe (Geringfügigkeitsgrenze) beseitigt gehöre, weil nach Investitionen Gewinne fehlten. Auch Selbständige, die in Branchen mit starker saisonaler Schwankung arbeiten – etwa Fremdenführer – und jene mit einem geringfügigen Nebenjob fallen aus den Kriterien.
140 Mitarbeiter sind im Dauereinsatz, um diese enorme Aufgabe zu bewältigen.

Die Online-Anträge können mittels Formular, welches ab heute 17:00 Uhr verfügbar ist, durchgeführt werden.
TIPP: Nicht alle gleichzeitig um 17:00 Uhr beantragen.
Es ist genug Zeit verfügbar!

Hier der Link zum Antragsformular

Bitte prüfen Sie vor Antragstellung, ob Sie die Fördervoraussetzungen erfüllen. Bereiten Sie auch Ihren letzten Einkommensteuerbescheid sowie Ihre KUR- oder GLN-Nummer vor.

Förderrichtlinien …

Die Bau-Sozialpartner haben sich geeinigt und informieren dazu mittels einer detaillierten Handlungsanleitung.
Hier geht es zur Anleitung.

  • Sehr hohe Beachtung der Ausgangsbeschränkung – die ÖsterreicherInnen nehmen die Sache ernst und halten sich daran
  • Man fühlt sich voll informiert, Glaubwürdigkeit der Regierung befindet sich auf sehr hohem Niveau
  • 68 % sind optimistisch, dass wir Corona gut überstehen
  • Österreich stuft das Thema Coronabekämpfung besser ein, wie in den übrigen europäischen Ländern
  • 70 % sagen, wir in Österreich sind besser unterwegs und werden die Sache gut überstehen– das macht das hohe Selbstbewusstsein der Bevölkerung aus
  • Apotheken, Lebensmittelhandel, Krankenhäuser, Energieversorger,… leisten eine hervorragende Arbeit – in der Pharmaindustrie machen sich allerdings viele Sorgen, ob die Mittel ausreichend nachproduziert werden können
  • 90 % sagen, die Wirtschaft läuft danach weiter wie davor mit gewissen Erfahrungswerten und Veränderungen – 10 % sagen, es wird sich alles ändern

 

Das Video zum Nachsehen gibts HIER (Quelle)

Erfreulicherweise ist es der WKO Oberösterreich gelungen, mit dem AMS OÖ eine unbürokratische Abwicklung der Corona-Kurzarbeits-Anträge im Sinne eines „One-Stop-Shop-Prinzips“ zu vereinbaren:

  • Schritt 1: Information einholen bei AMS, WKO oder AK/Gewerkschaften
  • Schritt 2: Dienstgeber vereinbaren Kurzarbeit mit Belegschaft auf betrieblicher Ebene (Detailinfos siehe unter: wko.at/coronavirus)
  • Schritt 3: Dienstgeber reicht Antrag auf Kurzarbeits-Beihilfe und Sozialpartner-Vereinbarung (in OÖ von Sozialpartnern noch nicht unterfertigt) beim AMS OÖ ein. (siehe AMS-Antragsportal)

Die österreichischen Transportbetriebe sind auch in Krisenzeiten für Österreich und seine Menschen da. Die Betriebe laufen auf Hochtouren und geben alles, um die Situation, welche derzeit in Österreich vorherrscht, zu meistern. Vom Disponenten bis zum Berufskraftfahrer leistet jeder seinen unabdingbaren Beitrag. „Mit der Lenkerbörse auf www.wko.at/branchen/transport-verkehr/lenkerboerse.html werden Lenker unterschiedlichster Branchen vermittelt und in einem Arbeitsverhältnis gehalten“, so Johannes Hödlmayr.

Zur Bewerbung von Betrieben, die in den OÖ Bezirken Lieferservice anbieten, ist die Plattform lieferserviceregional.at eingerichtet worden. Dort können sich die Lieferbetriebe registrieren! Wir werden diese Plattform auch intensiv in den Medien bewerben.

JETZT IST ES SOWEIT! Ab Freitag stehen die Antragsformulare & Abwicklungsmodalitäten zur Verfügung! Wir schicken die Informationen dazu umgehend aus! Die Info-Seite wko.at/coronavirus-Härtefonds wird laufend aktualisiert.

Die Wirtschaftskammer wickelt diese Förderung im Auftrag des Bundes ohne Kostenverrechnung ab. Man werde „alles unternehmen, dass die Förderwerber rasch und unbürokratisch zu Unterstützungsleistungen kommen.“

Da es bei manchen Empfängern Öffnungsprobleme des Videos gegeben hat, geht es hier mit einem neuen Link zum Erklärvideo.

  • Die GIS hat sich bereit erklärt, bei allen Unternehmen, die aufgrund der Corona-Krise ihren Betrieb schließen müssen/mussten, die GIS-Abmeldung zu akzeptieren, ohne dass besondere Nachweise beizubringen sind. Das heißt, aufgrund der Krise reicht hier für eine temporäre Abmeldung eine formlose Mitteilung (E-Mail an kundenservice@gis.at) oder auf der Service-Hotline unter 0810 00 10 80 mit Nennung der Teilnehmernummer (Die zehnstellige Teilnehmernummer ist auf der Rundfunkgebührenvorschreibung, der GIS Original-Zahlungsanweisung oder auf der Transaktionszeile des Kontoauszugs ersichtlich).
  • Nach Erhalt dieser formlosen Abmeldung, meldet daraufhin die GIS die Betriebe per 31. März 2020 ab und per 1. Juli 2020 wieder automatisch an. In diesem Zeitraum kommt es zu keinerlei Zahlungsverpflichtung!
  • Sollte das Unternehmen bis zum 1. Juli 2020 den Betrieb, aus welchen Gründen auch immer, nicht wieder aufnehmen, ist die GIS davon gesondert in Kenntnis zu setzen.
  • Laut Rundfunkgebührengesetz (RGG) ist die GIS unmittelbar davon zu verständigen, wenn am jeweiligen Standort keine Rundfunkempfangsanlagen mehr betrieben werden. Auch in diesem Punkt konnten wir mit der GIS vereinbaren, dass den Zeitpunkt der Meldung an die GIS betreffend, kulant vorgegangen wird. Das heißt, falls der Betrieb nachweislich geschlossen war, wird die Abmeldung auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein!

Die „Corona-Kurzarbeit“ ist noch einmal ein Stück attraktiver geworden. Denn das Arbeitsmarktservice (AMS) übernimmt auch einen Anteil an den Kosten für einen Krankenstand.
Üblicherweise muss ein Arbeitgeber die Lohnkosten übernehmen, wenn sein Mitarbeiter im Rahmen einer Kurzarbeit krank wird. Diesmal soll aber das AMS einen Teil der Kosten für Arbeitszeiten, die aufgrund von Krankenstand entfallen, übernehmen. Gibt es im Unternehmen Kurzarbeit und wird die Arbeitszeit etwa von 40 auf zehn Stunden reduziert, dann werden drei Viertel des Krankenstands vom AMS getragen, ein Viertel zahlt das Unternehmen.

Zum Kurzarbeit-Erklärvideo

Wir stehen in diesen Tagen alle vor einer besonderen Herausforderung, wie wir sie wahrscheinlich noch nie erlebt haben.

Seit dem ersten Tag der rigorosen Maßnahmen der Bundesregierung (insbesondere Betriebsschließungen) arbeitet die WKOÖ an einem Maßnahmenpaket, das die Kosten und den Einnahmenentfall der Unternehmen möglichst gering halten soll.
Mit dem Kurzarbeitsmodell wird ein Großteil der Kosten für die Mitarbeiter (Nettolöhne + Lohnnebenkosten) ersetzt (80-90%, je nach Einkommenshöhe der MA. Für Lehrling sogar 100%).

Für die Sozialabgaben (ÖGK, SVS) sowie Zahlungen an das Finanzamt sind vorerst Stundungen möglich. Für Kredite wurde ein Paket zwischen Bund, Land AWS und den Banken geschnürt.

Darüber hinaus ist ein Härtefonds geplant, der weitere Kosten (für z.B. Miete, Betriebskosten, etc.) abmildern soll. Die Richtlinien sind derzeit in Ausarbeitung. 

Alle aktuellen Informationen, Richtlinien und Formulare für Anträge finden Sie auf https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/coronavirus-wirtschaftskammer-als-anlaufstelle.html

Das AMS hat zugesagt, die Auszahlungen in deutlich verkürzter Frist (30 Tage) abzuwickeln. Für Betriebe denen diese Frist zu lange ist, bemüht sich die WKO mit den Banken um eine Vorfinanzierungsmöglichkeit. Die Hausbank ist für Betriebe mit Liquiditätsengpässen erster Ansprechpartner und Partner. Sollten Unklarheiten auftreten, können sich Unternehmen an die eigens dafür eingerichtete Kompetenzstelle in der WKÖ wenden.

Mehr Infos …

Es wird nach wie vor empfohlen für Schlüsselarbeitskräfte die am Weg zur Arbeit oder am Heimweg von der Arbeit sind, eine Bestätigung mitzugeben.
Zur Vorlage geht es hier

Manche Handelsunternehmen führen in ihrem Normalbetrieb ein breites Sortiment an Waren. Ein solches kann Angebote sowohl aus – gemäß jüngster Verordnungen – gesperrten, als auch nicht-gesperrten Branchen umfassen („Mischbetriebe“). Demnach sollen in Mischbetrieben ausschließlich jene Waren angeboten werden, die auch spezialisierte Fachgeschäfte verkaufen dürfen. Somit kann der Handel mit Lebensmitteln fortgeführt werden, wogegen z.B. Gartenmöbel nicht veräußert werden sollen. Das Gesundheitsministeriums betont, dass eine restriktive Rechtsauslegung dieser Verordnung zu berücksichtigen ist.

Das Musterschreiben steht in zwei Varianten zur Verfügung

  • VARIANTE 1 – ZAHLUNG DES MIETZINSES UNTER VORBEHALT
  • VARIANTE 2 – ZURÜCKBEHALTUNG DES MIETZINSES

Alle weiteren Informationen und ein Musterschreiben finden Sie hier

  • Rechtsmittelfristen in der BAO, Fristen im Finanzstrafverfahren, im Verwaltungsverfahren und verfahrensrechtliche Fristen im gerichtlichen Verfahren werden grundsätzlich bis 30. April 2020 unterbrochen und beginnen mit 1. Mai 2020 neu zu laufen.
  • Es wird klargestellt, dass Epidemien und Pandemien unter den Begriff der Naturkatastrophe fallen, wodurch bspw. die Frist zur Insolvenzeröffnung von 60 auf 120 Tage verlängert wird.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesperrter Betriebe müssen auf Verlangen des Arbeitgebers bis zu einem gewissen Maß Urlaubs- und Zeitguthaben verbrauchen.
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